Techniken

3
Jul
2013

Blume Schriftzug { Techniken }



Diesen Schriftzug habe ich vor ein paar Tagen im Gimp mittels 'Filter > Licht und Schatten > Lichteffekt' gemacht. Um den bläulichen Lichteffekt zu erreichen, habe ich ganz einfach eine zweite Lichtquelle benutzt, die den Text von unten her beleuchtet. Das klappt aber so nur, wenn man zwei Lichtquellen gleichzeitig benutzt. Beleuchtet man den Text einmal von oben und danach von unten, wird der gesamte Text blau.

30
Jun
2013

Blume Chrom-Rahmen im Gimp { Techniken }



So sehr ich mich auch bemühe - so einen schönen Chrom-Rahmen wie diesen hier bekomme ich einfach nicht mehr hin. Wenn ich nur wüßte, wie ich das damals gemacht habe.

Also, das ist das Beste, was ich jetzt hinbekommen habe:



Der Kern der Technik, um so einen Rahmen hinzubekommen, ist eine Auswahl, die entsprechend modifiziert wird. Da mein Interface auf Englisch ist, bin ich nicht ganz sicher, wie das im Deutschen heißt. Ganz kurz: Man legt zuerst ein neues Bild mit einem schwarzen Hintergrund an. Dann "Alles auswählen", diese Auswahl dann verkleinern, abrunden und aus der Auswahl einen Rahmen erstellen (nicht zu dick). Der nächste Schritt ist, diese Auswahl, tja - auf Englisch heißt das "feather"; keine Ahnung, wie das ins Deutsche übersetzt wurde, vielleicht "ausblenden". Jedenfalls wird der so modifizierten Rahmen mit Weiß gefüllt und dient als bump map für die folgenden Schritte.

Zuerst wird eine zweite Ebene mit einem hellen Grau angelegt, und auf diese Ebene wird 'Filter > Licht und Schatten > Lichteffekt' angewandt. Der vorher erstellte Rahmen wird jetzt als bump map verwendet. Danach wird auf den Rahmen 'Filter > G'MIC > Enhancement > Anisotropic Smoothing' angewandt, wobei ich die Amplitude etwas erhöht habe. Zum Schluß kommt noch eine modifizierte Gradationskurve für den Chrom-Effekt. Der so entstandene abgerundete Rahmen wird mit einer passenden, ebenfalls an den Kanten abgerundeten Auswahl aus dem Bild "ausgestanzt" und mit Alpha-Kanal als neue Grafik abgespeichert.

18
Jun
2013

Blume New Masters of Photoshop { Techniken }

Cover

Das oben ist das Cover des Buches "New Masters of Photoshop: Volume 2", und die Grafik auf dem Cover ist von Oliver Ottner aus Wien. Ich habe mal versucht, etwas Ähnliches im Gimp hinzubekommen - leider vergeblich. Ich habe zuerst den Ebenenmodus Überlagern benutzt und dann noch ein paar andere Modi ausprobiert, aber ich fürchte, im Gimp ist sowas einfach nicht möglich - oder doch? Das Problem ist: Wie bekommt man diese Bruchkanten so plastisch hin? Und dann braucht man eben auch hochauflösende Fotos.

Ein Ebenen-Effekt mit Holztextur ist aber auch im Gimp nicht allzu schwierig:



Nicht, dass mir dieser Effekt besonders gefallen würde; ich wollte das einfach mal spaßeshalber ausprobieren. Das Foto habe ich von Katanaz Stock bei DeviantArt.

17
Jun
2013

Blume Bearbeiten von Bitmaps in Inkscape { Techniken }



Man kann das freie Vektorgrafik-Programm Inkscape u. a. auch dazu benutzen, um Bitmaps zu editieren. Neben Lidschatten (s. o.) kann man es auch z. B. für Lippenstift oder zum Überdecken ganzer Hautpartien benutzen. Der Schlüssel dazu sind an den Rändern weichgezeichnete Farbflächen und Verläufe. Inkscape bietet dazu sehr intuitiv zu bedienende Menüs, über die man die erforderlichen Parameter sehr gut einstellen kann.

Bei dem Lidschatten oben habe ich die Transparenz reduziert und den Rand weichgezeichnet, so daß sich die blaue Fläche sehr gut dem darunterliegenden Gesicht anpaßt. Analog kann man vorgehen, um ganze Hautpartien zu überdecken, entweder durch einen Farbverlauf oder durch eine solide Farbfläche. Einfach durch CTRL + I die betreffende Bitmap importieren, die Retusche durchführen, dann die Bitmap mitsamt den Vektorelementen auswählen, und schließlich das Ganze mit CTRL + E als PNG exportieren. Konvertieren in JPG kann man dann z. B. mit ImageMagick oder dem Gimp.

P.S.: Nach jahrelangem Warten auf ein geeignetes Vektorgrafik-Programm für Linux bin ich von Inkscape wirklich restlos begeistert. Hier ist das "Wort "intuitiv" eben nicht nur eine leere Phrase - dabei ist von Inkscape erst die Version 0.48 erschienen.

8
Jun
2013

Blume Nochmal Chrom-Text { Techniken }



Vorhin habe ich mir via Google ein paar Beispiele von mit Photoshop erstelltem Chrom-Text angeschaut, die mich aber alle nicht überzeugt haben. Dann habe ich im Gimp einen neuen 3D-Text erstellt und zusätzlich eine einfache reflection map gezeichnet. Als ich die auf den Text angewandt habe, hat mich das Ergebnis total umgehauen:



Nach ein paar weiteren Arbeitsschritten hatte ich den Text ganz oben. Wow! kann ich da nur sagen. Der Gag: Als reflection map habe ich gar nicht die von mir gezeichnete reflection map genommen, sondern - versehentlich - die bump map für den 3D-Effekt.

Um den Text noch realistischer zu machen, wäre jetzt evt. noch ein - spiegelverkehrtes - Foto auf einer neu angelegten Ebene mit dem Ebenenmodus Überlagern und evt. verringerter Transparenz denkbar.

P.S.: Seht auch meinen Beitrag "Chrom-Text".

Blume Chrom-Text { Techniken }



Da die Erstellung von Chrom-Text im Gimp wegen dem nicht so guten Anti-Aliasing etwas problematisch ist, bietet sich unter Linux Arbeitsteilung zwischen dem Gimp und CinePaint an.

Zuerst erstellt man in Gimp den betreffenden Text mit 3D-Effekt1, importiert diesen (z. B. als Tiff) in CinePaint, wo der eigentliche Chrom-Effekt hinzugefügt wird. Das Ganze geht über 'Images > Colors > Curves'. Die entsprechende Kurve sieht wie folgt aus:



Zum Schluß die fertige Grafik als JPG abspeichern. Ggf. die Kurve für nochmalige Benutzung abspeichern. Voilà!

P.S.: Wie mir auffällt, ist das oben in der Grafik eher Edelstahl (oder vielleicht noch Silber) als Chrom; hier muss man eben die Kurve so lange modifizieren, bis der Chrom-Effekt sich einstellt, ohne dass gleichzeitig Artefakte auftreten. Charakteristisch für Chrom ist ja auch eine reflection map; das wird dann aber doch etwas zu aufwendig. Das hier ist eher "Chrom auf die Schnelle".

Und hier noch eine Kurve, mit der man auch im Gimp ein einigermaßen akzeptables Chrom hinbekommt:



Voraussetzung ist aber, dass der Text relativ groß ist (hier: 800 x 250 Pixel).
1 Den betreffenden Text so groß wie möglich anlegen (vielleicht 800 x 250 Pixel), da sonst auch in CinePaint beim Anwenden der Kurve unerwünschte Artefakte im Text entstehen können, etwa so:



Im Nachhinein kann man den Text ja immer noch 'runterskalieren. Um die Artefakte zu vermeiden, kann man die einzelnen Kurvenzüge (s. o.) auch flacher machen, aber dann ist der Chrom-Effekt eben auch nicht so stark, oder man kann Artefakte auch mit einem kleinen Pinsel mit weichem Rand mittels des Werkzeugs Verschmieren entfernen.

12
Mai
2013

Blume Fortgeschrittenes "Unscharf Maskieren" { Techniken }

An dieser Stelle möchte ich einmal eine fortgeschrittene “Unscharf Maskieren”-Technik beschreiben, auf die ich vor Jahren in einem Photoshop-Forum gestoßen bin.

Die Arbeitsschritte im Einzelnen:
  1. Die betreffende Grafik in die Zwischenablage kopieren.
  2. Einen Alpha-Kanal erstellen und die Kanäle R-G-B deselektieren.
  3. Die kopierte Grafik in den Alpha-Kanal einfügen.
  4. Auf den Alpha-Kanal einen Filter “Kanten finden" anwenden.
  5. Den Alpha-Kanal weichzeichnen (Gaussscher Weichzeichner).
  6. Den Alpha-Kanal in eine Auswahl umwandeln
  7. Die Auswahl auf die wieder selektierten Kanäle R-G-B anwenden.
  8. Auf die Kanäle R-G-B den Filter “Unscharf maskieren" anwenden.
  9. Den Alpha-Kanal löschen.
Ich hoffe, das ist so einigermaßen verständlich. Der Vorteil beim Anwenden dieser Technik ist eine - gegenüber einem bloßen “Unscharf Maskieren" - deutlich bessere Qualität. Ich hoffe, dass ich es mal schaffe, ein Shell-Script zu schreiben, damit ich nicht jedesmal alles per Hand erledigen muss (ich benutze dazu normalerweise den Gimp), auch wenn das mittlerweile relativ zügig geht. (Wenn man das Ganze mittels Shell-Script erledigen will, bietet sich das Arbeiten in ImageMagick an. Script-Fus sind mir ehrlich gesagt zu kompliziert.)

9
Mai
2013

Blume Edge loops { Techniken }



Grafik © Copyright by Jonathan Williamson. Mit freundlicher Genehmigung.

Auf der Site der CGSociety habe ich eine gute Definition von edge loops entdeckt:
"Loosely speaking an edge loop is a set of connected edges across a surface. Usually the last edge meets again with the first edge, thus forming a loop. The set or string of edges can for example be the outer edges of a flat surface or the edges surrounding a 'hole' in a surface."

6
Mai
2013

Blume Raytracing { Techniken }

Raytracing; Software: Blender 2.49

Das ist ein erster Versuch, eine einfache Szene in Blender 2.49 (aktuell ist 2.66b) zu rendern. Zum Rendern habe ich - was bei den reflektierenden Oberflächen an sich auch logisch ist - den Raytracer von Blender benutzt. Dabei ist das Bild natürlich noch nicht physikalisch genau gerendert; es fehlen z. B. Schatten und sog. Depth of Field (Schärfentiefe).

Depth of Field wird im Blender-Manual zwar erklärt, und ich habe es genauso eingestellt, nur - imho typisch Blender - es tut sich nichts. Tja ... vielleicht habe ich ja doch mal das Geld für Softimage (und einen schnelleren Computer). Gerade habe ich im Blender-2.4-Manual via Google noch einen anderen Artikel entdeckt, in dem erklärt wird, wie man Depth of Field im Node Editor hinbekommt. Hier würde ich mir aber wünschen, dass der Artikel (bzw. sein Verfasser) etwas mehr auf den Punkt kommen würde.

11
Dez
2010

Blume Ultimativ { Techniken }

Ultimatte-Logo

Logo © Copyright by Ultimatte.

Was bei den ganzen Photoshop-Tutorials zum Freistellen insbesondere von Haaren meistens nicht erwähnt wird, ist das AdvantEdge-Plug-in von Ultimatte. Üblichwerweise wird Ultimatte eingesetzt, um bei Blue- oder Greenscreen-Aufnahmen den Hintergrund auszumaskieren. Im Prinzip geht das natürlich auch bei jeder anderen Farbe; man muss eben aufpassen, das die betreffende Farbe nicht im Motiv vorkommt, weil das sonst zu "Löchern" führt.

Meiner Ansicht nach trägt Ultimatte unter Photoshop zu einer deutlichen Vereinfachung des Workflows bei, wenn es ums Freistellen von Personen bzw. Objekten geht. Das hat natürlich seinen Preis: mit USD 495,- ist dieses Plug-in nicht ganz billig, so dass es sich in erster Linie wohl für Profis anbietet.

Außer für Photoshop ist dieses Plug-in für eine ganze Reihe von Programmen aus dem Bereich "Post-Production" erhältlich (MacOS: Final Cut Pro, Shake, AfterEffects, Photoshop, Autodesk combustion und Avid AVX; Windows: AfterEffects, Photoshop, Premiere, Autodesk combustion, Avid AVX sowie Fusion; Linux: Shake; SGI: Autodesk sparks).
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