20
Jun
2013

Blume Tutorial "Haare freistellen" { Tutorials }

Auf der Site von Gimpusers.com habe ich ein Tutorial (englisch) zum Freistellen von Haaren entdeckt. Der Autor simuliert hier einen Hochpaß-Filter. Diesen Filter kann man sich inzwischen aber auch von der Gimp-Site herunterladen. Er steht dann unter 'Filters > Generic > High Pass' zur Verfügung.

Blume Ausblick: Gimp 2.10 { Software }

Gerade entdeckt: "GIMP 2.9/2.10 Feature Preview". Unter anderem soll nun endlich 16- bzw. 32-bit/Kanal kommen.

Blume Anti-Aliasing im Gimp { Kritisches }



Als ich vorhin für meinen letzten Beitrag einen goldenen 3D-Text machen wollte, bin ich mal wieder mit dem nicht-so-guten Anti-Aliasing (siehe die rotumrandeten Bereiche) des Gimp konfrontiert worden, und ich vermute mal, dass das in Version 2.8 (ich benutze noch 2.6.8) auch nicht besser geworden ist. In Photoshop wäre so etwas jedenfalls nicht passiert.

Blume Der Gimp und seine Möglichkeiten { Verschiedenes }



Ein Thema in einem - hypothetischen - Buch "Fortgeschrittene Bildbearbeitung im Gimp" wären auf jeden Fall Texturen. Gerade dazu bietet der Gimp ja eine Unmenge der verschiedensten Filter an. Die Textur oben habe ich mal vor einiger Zeit gemacht; das Peinliche ist, dass ich nicht mehr genau weiß, wie. Der Kern ist der Mosaik-Filter. Was ich danach gemacht habe, kann ich leider nicht mehr genau reproduzieren.

Ein anderes Thema für das hypothetische Buch wäre 3D-Text in den verschiedensten Variationen, u. a. mit einer schönen Gold-Textur.

Noch ein anderes Thema wäre das Freistellen von Haaren. Und dann dürften natürlich Script-Fu's nicht fehlen. Denkbar wäre auch der Einsatz künstlicher environment maps.

Trotz allem bin ich jedoch nach wie vor der Meinung, dass der Gimp bei weitem nicht so gut ist wie Photoshop und ich ihn eigentlich nur mangels brauchbarer Alternativen benutze. Aber vielleicht wird es ja endlich besser, wenn mit Version 2.10 16- bzw. 32-bit Farbtiefe/Kanal kommt.

Blume Paul Debevec { Visual FX }



Bilder © Copyright 2006 by Paul Debevec. Mit freundlicher Genehmigung.

Wer sich dafür interessiert, welche wegweisenden Technologien für den Spielfilm von morgen entwickelt werden, dem empfehle ich die Website von Paul Debevec vom ITC Graphics Lab in Kalifornien.

Ich bin Ende der neunziger Jahre durch einen Artikel über sog. image-based rendering auf Paul Debevec aufmerksam geworden. Diese Technologie wurde dann u. a. für die Dach-Szene in "The Matrix" (1999) verwendet.

In der Zwischenzeit haben Paul Debevec und sein Team eine beeindruckende Vielfalt an Techniken entwickelt (u. a. HDR sowie eines der ersten wirklich überzeugenden Beispiele einer komplett digital erzeugten Schauspielerin, für die die englische Schauspielerin Emily O'Brien als Vorlage diente).

Blume Tip: Resynthesizer für den Gimp { Software }

Imho eines der besten Plug-ins für den Gimp: Resynthesizer v1.0. Das urspünglich von Paul Harrison geschriebene Plug-in erzeugt sog. near-linear textures, die im Unterschied zu den kachelbaren Texturen, die im Gimp enthalten sind, viel natürlicher wirken. Daneben ist auch der Transfer von Texturen von einer Grafik in eine andere möglich (habe ich aber noch nicht ausprobiert).

Ein Beispiel (links die herkömmliche, im Gimp enthaltene kachelbare Textur, rechts die mit dem Resynthesizer erzeugte):



Ich habe in diesem Beispiel die voreingestellten Werte des Plug-ins benutzt. Zur Vorgehensweise: Ich habe ein kleines Quadrat selektiert und diese Auswahl mit der Gimp-Textur gefüllt. Dann habe ich die Auswahl invertiert und um ein Pixel vergrößert, damit die Textur auch nahtlos wird. Schließlich habe ich das Plug-in gestartet, das in der englischen Gimp-Version unter 'Filters > Map > Resynthesize...' zu finden ist. Unter Ubuntu kann man dieses Plug-in leicht über sudo apt-get gimp-resynthesizer installieren.

Blume Bitmap-Editoren für Linux: Eine Übersicht { Software }

Für alle, die es interessiert und die vielleicht - wie ich - die Suche nach dem Bitmap-Editor für Linux noch nicht aufgegeben haben, hier eine Übersicht über die Programme, auf die ich gestoßen bin und von denen ich einige auch ausprobiert habe:
  • Gimp (aktuelle Version: 2.8; das Standardprogramm unter Linux)
  • CinePaint (aktuelle Version: 1.0.4; an sich zum Bearbeiten von Film; unterstützt bis 32-bit/Kanal + HDR)
  • Krita (Teil von KOffice; habe ich ab und an kurz ausprobiert, konnte mich aber nicht richtig damit anfreunden)
  • Corel PHOTO-PAINT 9 (an sich nicht schlecht; soll aber unter Linux relativ langsam laufen, da es wohl Wine benötigt; für weitere Infos siehe hier)
  • Pixel (gab es u. a. in einer Version für Linux; wird aber anscheinend nicht mehr weiterentwickelt)
  • Sumopaint (läuft in einem Browser; benötigt Flash)
  • Photoshop (Version CS3 soll anscheinend unter Wine laufen; Photoshop Elements 7.0 dto.)

Blume Das war's { Software }

Nochmal ein Versuch, Photoshop Elements 7.0 unter Ubuntu 10.04 zu installieren, und wieder ein Fehlschlag. Die Installation an sich hat diesmal sogar geklappt, und ich konnte das Programm sogar starten. Als ich dann aber versucht habe, ein Foto zu öffnen, kam Folgendes:



Jetzt bleibt nur noch Corel PHOTO-PAINT oder eben der Gimp. Es scheint so, als wäre ich jetzt so ungefähr in derselben Situation wie damals, als es Inkscape noch nicht gab und ich mich sehnsüchtig nach einem guten Vektorgrafik-Programm für Linux umgeschaut habe. Der definitve Bitmap-Editor für Linux ist eben noch nicht da.

Vor Jahren gab es mal eine Linux-Version des an Photoshop angelehnten Programms Pixel von Pavel Kanzelsberger. Ich habe damals sogar zwanzig oder fünfundzwanzig Euro für die Version 1.0 bezahlt, mußte nach dem Herunterladen aber leider feststellen, dass z. B. ein so wichtiges Feature wie "Masken" nicht funktioniert hat. So, wie es scheint, ist das Projekt dann irgendwie im Sande verlaufen.

P.S.: Nur interessehalber der Eintrag zu Photoshop Elements 7.0 auf der Wine-Website.

Blume Bücher über den Gimp (2) { Bücher }

Heute habe ich beim Wittwer nochmal in “Gimp. Für digitale Fotografie, Webdesign und kreative Bildbearbeitung” von Bettina Lechner geschaut, und das hat mich nur nochmal darin bestätigt, dass ich nie ein Buch über den Gimp schreiben könnte. Was man da alles wissen muß: zu Gegl; zu L*a*b*; zu CMYK - und dann womöglich noch zu Script-Fu’s und Scheme, der Sprache, mit der Script-Fu’s beschrieben werden.
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