P.S.
Gerade habe ich auf der Site der Süddeutschen den imho sehr treffenden Artikel "Zehn Thesen, warum deutsche Blogs nicht funktionieren" entdeckt, der die Unterschiede USA (bzw. englischsprachige Blogospäre) - Deutschland meiner Ansicht nach sehr gut beleuchtet.
Weitere Gründe sind meiner Erfahrung nach das (z. B. im Vergleich zu US-Bloggern) oft niedrigere Niveau sowie - m. E. ein prinzipielles Problem nicht nur in der deutschen Blogosphäre, sondern im deutschen Internet generell: Intoleranz. Ganz eklatant ist das meiner Erfahrung nach im deutschsprachigen Usenet, wo man, wenn man nicht so zitiert, wie einige Leute das gerne möchten, gleich rüde angepflaumt wird. In englischsprachigen Newsgroups habe ich so etwas bisher noch nie erlebt.
Zu all dem kommt noch die Tendenz in deutschen Blogs, oft nicht über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen bzw. die Dinge in keinen größeren Gesamtzusammenhang zu stellen. Statt dessen fokussiert man sich sklavisch auf einzelne Sachverhalte, die dann bis ins kleinste Detail "durchdiskutiert" werden, wobei auch hier ein wirklich professionelles Niveau eher selten ist und mehr oder weniger "flapsige" Kommentare die Regel sind.
Als wohltuendes Gegenbeispiel fällt mir auf Anhieb das Blog jill/txt von Jill Walker Rettberg ein, die an der Universität Bergen in Norwegen arbeitet und sich speziell mit dem Blogger-Phänomen auseinandersetzt.
Weitere Gründe sind meiner Erfahrung nach das (z. B. im Vergleich zu US-Bloggern) oft niedrigere Niveau sowie - m. E. ein prinzipielles Problem nicht nur in der deutschen Blogosphäre, sondern im deutschen Internet generell: Intoleranz. Ganz eklatant ist das meiner Erfahrung nach im deutschsprachigen Usenet, wo man, wenn man nicht so zitiert, wie einige Leute das gerne möchten, gleich rüde angepflaumt wird. In englischsprachigen Newsgroups habe ich so etwas bisher noch nie erlebt.
Zu all dem kommt noch die Tendenz in deutschen Blogs, oft nicht über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen bzw. die Dinge in keinen größeren Gesamtzusammenhang zu stellen. Statt dessen fokussiert man sich sklavisch auf einzelne Sachverhalte, die dann bis ins kleinste Detail "durchdiskutiert" werden, wobei auch hier ein wirklich professionelles Niveau eher selten ist und mehr oder weniger "flapsige" Kommentare die Regel sind.
Als wohltuendes Gegenbeispiel fällt mir auf Anhieb das Blog jill/txt von Jill Walker Rettberg ein, die an der Universität Bergen in Norwegen arbeitet und sich speziell mit dem Blogger-Phänomen auseinandersetzt.
Claus - 14. Mai, 09:12


